Bericht zur Projektwoche

Besuch im Hochregallager des Möbelhauses Höffner

Am 19.06.2017 besuchten die Klassen V16c und E 16b das Hochregallager des Möbelhauses Höffner in Günthersdorf.
Die Schüler erhielten bei dieser interessanten Führung einen Einblick in die gesamte Logistik des Möbelhauses und
seiner Partner wie z.B. Möbel-Mahler und das Möbelhaus Kraft.
Das vollautomatische Hochregallager als Herzstück des Standortes begeisterte die Schüler besonders.

 

„ Zu schade für die Tonne“

Die Stadtreinigung führte innerhalb der Projektwoche Veranstaltungen zum Thema „Zu schade für die Tonne“ durch.
Frau Seyfferth als Referentin brachte uns viele neue und alte Gegenstände mit. Im Rahmen der Veranstaltung mussten
die Auszubildenden und Schüler Mülltrennung vornehmen, was gar nicht immer so einfach war, aber im Sinne der immer
weniger werdenden Ressourcen für die Zukunft immer wichtiger wird. Darin waren sich alle einig.
 

„Finanzkompetenz im Alltag“

Unter diesem Thema erhielten wir interessante Informationen, Darstellungen und Beispiele über mögliche und unmögliche
Praktiken in Bezug auf Versicherungen, Recht, Kontoführung und Finanzen. Weitere Themen waren:

- Gibt es wichtige und unwichtige Versicherungen?
- Gibt es in Deutschland das Recht auf ein Girokonto?
- Was ist ein P-Konto?
- Welche Bedeutung hat heute noch das Sparbuch?
- Was ist ein Dispokredit und was ist eine Drittanbietersperre?
- Kreditvergabe ohne Schufaauskunft?

Für Azubis und Lehrer war diese Veranstaltung gleichermaßen interessant und informativ. Somit können wir mit neuen
bzw. erweiterten Kenntnissen zum Verbraucherrecht das alte Ausbildungsjahr beenden und im August in ein neues
Ausbildungsjahr starten.

Hausführung bei Möbel-Kraft

Mit Rückenwind ins 3. Ausbildungsjahr.
Zunächst sind wir ganz normale Kunden, die das in Autobahnnähe gelegene und großzügig gestaltete Haus betreten.
Es ist die Stimmigkeit, die der erste Eindruck hinterlässt. Also nichts Besonderes? In den Details der Alltagsarbeit,
die wir erfahren, steckt das Besondere. Es ist die auf Jahre angelegte Kundenbindung, die perfekte Präsentation der
Einrichtung in gemütliche Wohnelemente und nicht zu vergessen, die gepflegte Gastronomie. Von der verbindlichen
Freundlichkeit aller Mitarbeiter bis zur qualitativ hochwertigen Ware strahlt alles Solidität aus. „Die Zusammenarbeit 
mit manchen Zulieferfirmen besteht schon Jahrzehnte. Wir können uns aufeinander verlassen.“ So die einhellige Meinung
der Mitarbeiter. So schließt sich der Kreis mit dem Kunden, der zufrieden mit der gekauften Ware, der Beratung und der
Serviceleistung ist. Sollten sich in dieser Hausführung die aufeinander abgestimmten „4P´s“ einer Marketingkonzeption
versteckt haben?

„Generationenfreundliches Einkaufen“

Wie schon viele Einrichtungen des Handels in Sachsen hat das Paunsdorf- Center in diesem Jahr die Zertifizierung
„Generationenfreundliches Einkaufen“ erhalten. Was es damit auf sich hat, erklärten uns bei einem Rundgang durch das
PC der Centermanager Herr Borst und Herr Engelmann- Merkel vom Handelsverband. Gute Informationsmöglichkeiten
für die Kunden, piksaubere sanitäre Anlagen, breite Gänge, gut greifbare Ware und Einkaufserleichterungen sind nur
einige von Kriterien, die erfüllt sein müssen, um das Zertifikat zu bekommen und das hat man auch nicht für immer,
sondern muss sich nach 3 Jahren wieder zertifizieren lassen.

Kuchen für einen guten Zweck

Im Rahmen der Vorbereitung der Projektwoche, veranstaltete die Klasse E 15d am 08.09.2017 einen Kuchenbasar.
Den Erlös wollte die Klasse an das Kinderhospiz „Bärenherz“ spenden. Die Anregung dazu kam von Frau Schreiber,
die selbst ehrenamtlich im Kinderhospiz tätig ist.

Ein Euro pro Stück leckersten selbstgebackenen Kuchen hielt die Klasse für einen angemessenen Preis. Die im Schul-
haus ausgehangenen selbstgestalteten Flyer brachten viele Kuchenesser in den Pausen an die Kuchentafel.
Viel gaben weit mehr, als sie gegessen hatten und so kam ein Erlös von 220,00 Euro zusammen.

Am 22.06.2017 fand dann die Scheckübergabe im „Bärenherz“ statt.

Frau Stadler vom Kinderhospiz berichtete uns über die Aufgaben des Kinderhospizes und in einer kurzen Führung
durch das Haus konnten wir uns einen kleinen Überblick über die wichtige Arbeit im Hospiz verschaffen. Es hat uns
sehr beeindruckt, welche finanziellen Aufwendungen notwendig sind, um Familien mit ihren Kindern eine kleine Auszeit
aus dem Alltag zu ermöglichen. Dafür haben wir gerne gebacken.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei all denen bedanken, die den Kunden gekauft und fleißig gespendet haben.
Ohne Euch wäre das nicht möglich geworden. Vielleicht kann das wiederholt werden.

 

Jugendliche und Bücher - keine Begegnung der unheimlichen Art

Im Rahmen einer Projektwoche besuchten Auszubildende der Außenstelle des BSZ 1 die Deutschen Nationalbibliothek
(DNB) in Leipzig.
Die Azubis hatten gemeinsam mit ihren Lehrern die Möglichkeit, einen Streifzug durch das Deutsche Buch- und Schrift-
museum, den ehrwürdigen Lesesaal der Bibliothek und das Musikarchiv zu unternehmen.

Während der eineinhalbstündigen Führung erhielten die Auszubildenden einen Einblick in die  Dauerausstellung des
Deutschen Buch- und Schriftmuseums „Zeichen - Bücher - Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode“.


Sie erfuhren viel Wissenswertes rund um die Entstehungsgeschichte und die Aufgaben der DNB, über die Sammlung
von Büchern, Tonträgern und deren Archivierung.

Die Führung war sehr interessant und alle waren sich einig:

Die tolle Atmosphäre des ehrwürdigen Gebäudes und der beeindruckende Lesesaal sind immer wieder einen Besuch wert,
denn wie schon Goethe
sagte:

Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben.

M. Reichel und die Klasse E 16 b


… und sportlich war es auch wieder

Auch in diesem Jahr wurde es unter der Führung von Herrn Heinze wieder sportlich und das bei unsportlichen Außen-
temperaturen Life-Kinetik hieß das Zauberwort. Übungen, die unscheinbar aussahen, jedoch nicht nur den Körper sondern
auch das Hirn trainierten. Einige kamen dabei an ihre Grenzen.


Frau Schreiber bedankt sich bei allen für die Beiträge von den Veranstaltungen der Projektwoche und bei Herrn Anschütz
für die Veröffentlichung auf der Homepage.

 

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