Bankkaufmann

Der Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau gehört zu den ältesten Ausbildungsberufen im kaufmännischen Gewerbe.

Seit 1990 wird dieser Ausbildungsberuf wieder an unserem Beruflichen Schulzentrum unterrichtet.

Das Bild des Bankkaufmanns hat sich seitdem deutlich gewandelt; aus dem stillen, fleißigen Buchhalter wurde der aktive, kundenorientierte Verkäufer.

Dieser Entwicklung wurde auch durch die Ausbildungsordnung Rechnung getragen.

Danach sind sowohl der Ausbildungsbetrieb als auch die Berufsschule als Partner in der dualen Ausbildung für eine erfolgreiche Berufsausbildung verantwortlich. Die Ausbildung schließt sowohl die Fachkompetenz als auch die Sozialkompetenz der Auszubildenden ein. Bei der täglichen Arbeit, beim Selbststudium, in Seminaren können die Auszubildenden entsprechendes Wissen sammeln und anwenden.

Der Beruf wird an der Stammschule in der Crednerstraße ausgebildet.

Anmeldung zum Besuch der Berufsschule

Voraussetzung für den Schulbesuch ist ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag im vorgenannten Beruf.

Für die Anmeldung (möglicherweise auch Abmeldung) zur Ausbildung am BSZ 1 ist das ausbildende Unternehmen zuständig.

Die Anmeldung kann formlos unter Angabe folgender Daten des Auszubildenden: Name, Vorname; Geburtsdatum; Anschrift oder unter Verwendung des Formblattes (Anmeldung zum Besuch der Berufsschule) erfolgen. Spätestens zu Beginn der Ausbildung muss am BSZ 1 eine Kopie des Abschlusszeugnisses der zuletzt besuchten Schule vorliegen.

zuständige Sachbearbeiterin: Frau Schmidt Tel. 0341 4847941
    Fax 0341 4847923
zuständige Fachleiterin: Frau Zenner   Tel. 0341 484790

Ablauf der Ausbildung am BSZ 1

Für den theoretischen Fachunterricht (Handlungsbereiche) und die allgemeinbildenden Fächer wie Deutsch, Englisch, Gemeinschaftskunde, Ethik und Sport ist die Berufsschule verantwortlich. Die Planung der fachlichen Inhalte entnehmen Sie bitte der Stundentafel.Stundentafel BK

Als Richtlinie gilt dabei der Sächsische Lehrplan, der für die berufstheoretischen Inhalte neue Strukturen vorsieht. So ist der gesamte Lehrplan am Prinzip der Handlungsorientierung ausgerichtet, das heißt, wichtige betriebliche Arbeitsabläufe in den Kreditinstituten spiegeln sich in den verschiedenen Handlungsbereichen  wie z.B.: Kontoführung (KF), Geld- und Vermögensanlage (GVA), Auslandsgeschäft (AUG) wider.

Die angehenden Bankkaufleute erarbeiten die speziellen Themen des Bankbetriebes, stellen sie in einen volkswirtschaftlichen Rahmen, hinterfragen sie unter Rentabilitäts- und Controllinggesichtspunkten.

Sie nutzen berufsbezogene Berechnungen, beschaffen und dokumentieren  Informationen unter anderem mit Hilfe der Datenverarbeitung, kommunizieren miteinander über Lösungswege und Problemstellungen, präsentieren ihre Arbeitsergebnisse.

In entsprechenden Unterrichtssituationen erproben die Auszubildenden Gesprächssituationen, erkennen eigene Verhaltensmuster, erfahren die Wirkungen ihres Verhaltens auf andere Gesprächspartner und entwickeln so ein angemessenes Kommunikationsverhalten.

So machen sich die angehenden Bankkaufleute z.B. im Handlungsbereich Kontoführung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Kontoeröffnung, dem Führen von Konten sowie der Abwicklung einer Geschäftsbeziehung vertraut und versuchen dabei gleichzeitig Zinsberechnungen, die Verbuchung und/ oder verkäuferische Aspekte ( cross-selling) zu integrieren.

Die Ausbildung an unserem BSZ erfolgt im Blockunterricht, d.h., während eines Ausbildungsjahres sind die Auszubildenden 2-mal für ca. 6 bzw. 7 Wochen hintereinander in der Berufsschule. (Der Schuljahresablauf ist aus der Schulwochenübersicht ersichtlich.)

Die Berufsschule endet mit einem Abschluss- oder Abgangszeugnis.

Prüfung

Während der Ausbildung nehmen die Auszubildenden an zwei Prüfungen der Industrie- und Handelskammer teil. (konkrete Termine und Anmeldungsformulare entnehmen Sie bitte der Homepage der IHK )

Die Auszubildenden werden durch ihren Betrieb bei der IHK zu einer schriftlichen Zwischenprüfung angemeldet, die nach dem 1. Ausbildungsjahr im Herbst bzw. nach 1,5 Jahren im Frühjahr stattfindet. Sie soll Auszubildenden, Ausbildern und Berufsschule zeigen, ob der eingeschlagene Weg des Lernens der richtige ist bzw. wo es Reserven gibt. Die Teilnahme ist gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Dauer:    120 Minuten

geprüft werden:

  • Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr
  • Anlage auf Konten
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

(genaue Hinweise siehe www. AKA-nuernberg.de)

Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung erfolgt ebenfalls durch die IHK. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlich/praktischen Teil.

Schriftlich geprüft werden 3 Bereiche:

  • Bankwirtschaft (150 Minuten)
  • Rechnungswesen und Steuerung (60 Minuten)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten)

Mündlich/praktische Prüfung:

in Form eines Kundengespräches (20 Minuten)

Die konkreten Prüfungsinhalte können unter www.AKA-nuernberg.de   bzw. in den Stoffkatalogen zur Zwischen-/Abschlussprüfung des U-Formverlages nachgeschlagen werden.

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