Berufsgrundbildungsjahr

Ablauf der Ausbildung am BSZ 1

Was ist ein Berufsbildungsgrundjahr (BGJ)?

Das BGJ ist ein einjähriger Bildungsgang der Berufsschule, in dem Kenntnisse und Fertigkeiten des ersten Ausbildungsjahres (Grundstufe) vermittelt werden. Ziel ist eine gezielte Vorbereitung auf eine anschließende Berufsausbildung. Wird das BGJ erfolgreich beendet, kann das BGJ auf die Dauer der Ausbildungszeit angerechnet werden. Die Entscheidung trifft der Ausbildungsbetrieb.
Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss, die keine Ausbildung haben, können sich für ein BGJ bewerben.

Wo findet die Ausbildung statt?    

Berufliches Schulzentrum 1 Außenstelle Dachsstraße 1, 04329 Leipzig

Besonderheiten

Am BSZ 1 wird das BGJ im Vollzeitunterricht in dem Berufsfeld „Handelsberufe“ mit dem Schwerpunkt  „Einzelhandel“  geführt.

Dabei werden in den berufsübergreifenden Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch/Fachenglisch und Sport vermittelt.

Berufspraktische Inhalte werden in den folgenden Lernfeldern unterrichtet:

LF1:        Sich mit der persönlichen Stellung im Unternehmen vertraut machen.

LF2:        Ein Unternehmen analysieren und präsentieren.

LF3:        Die Stellung eines Unternehmens in der Gesamtwirtschaft bestimmen.

LF4:        Unternehmensintern und –extern situationsbezogen und angemessen kommunizieren.

LF5:        Informationen im Geschäftsprozess beschaffen, analysieren und auswerten.

LF6:        Warenströme erfassen, dokumentieren und auswerten.

LF7:        Im Verkauf mitarbeiten und das Verkaufsergebnis durch absatzpolitische Maßnahmen unterstützen und
              fördern.

Das Berufsgrundbildungsjahr kann unter bestimmten Voraussetzungen als erstes Ausbildungsjahr einer sich anschließenden Berufsausbildung anerkannt werden.

Praktikum

Die Ausbildung im Berufsgrundbildungsjahr umfasst zwei zweiwöchige Praktika. Diese sollen die Schüler mit betrieblichen Abläufen vertraut machen.

Zeugnisse

Schüler des BGJ erhalten eine Halbjahresinformation und am Ende der Ausbildung ein Zeugnis.

Abschlussverfahren

Am Ende des Berufsgrundbildungsjahres unterziehen sich die Schüler des Berufsgrundbildungsjahres gemäß Lehrplan einem Abschlussverfahren. Dieses besteht aus einem theoretischen und einen praktischen Teil.

Bewerbung um einen Platz im Berufsgrundbildungsjahr

Die allgemeinbildenden Schulen (Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien) informieren Eltern und Schüler über den Bildungsgang und das Bewerbungsverfahren für das BGJ um der Berufsschulpflicht nachzukommen und übergeben das Informationsblatt zur Erfüllung der Berufsschulpflicht und das Bewerbungsformblatt.

Für die Bewerbung sind folgende 5 Unterlagen zwingend erforderlich:

  1. Bewerbungsformblatt mit
          Unterschrift des Schülers und
          Unterschrift/Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigen
  2. Bewerbungsschreiben mit Unterschrift des Bewerbers
  3. Lebenslauf mit Datum und Unterschrift
  4. zwei aktuelle Passbilder
  5. Kopie Abschlusszeugnis

Diese Bewerbungsunterlagen sind bis zum 31.05.2017 beim Schulleiter der (Förderschule, Oberschule) über das Sekretariat einzureichen und werden bis 15.06.2016 an das Berufliche Schulzentrum des Erstwunsches gesandt.

Bewerbungen nach dem 15.06.2017 sind direkt an das Berufliche Schulzentrum des Erstwunsches einzureichen.

Zuständige Sachbearbeiterin:

Frau Buve – 0341 2524530       Frau Jopp – 0341 2524531

Zuständiger Fachleiter:

Herr Wiese – 0341 2524536

 

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