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Rechtsanwaltsfachangestellter

Das BSZ 1 bietet im Rahmen der dualen Ausbildung die Vermittlung der theoretischen Inhalte für den Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte. Die Ausbildung erfolgt nach dem gültigen Rahmenlehrplan und der Ausbildungsordnung. Diese Bestandteile bilden die verbindliche Grundlage für die Ausbildungspartner, den Ausbildungsbetrieb bzw. die Berufsschule.

Die meisten Mitarbeiter im Rechtsanwaltsbüro sind ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte. Sie sind die unentbehrlichen Fachkräfte eines gut organisierten Rechtsanwaltsbüros. Die Rechtsanwaltsfachangestellten üben besondere Tätigkeiten aus, die eine entsprechende Vorbildung auf rechtlichem Gebiet erfordern.

Anmeldung zum Besuch der Berufsschule

Voraussetzung für den Schulbesuch ist ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag im vorgenannten Beruf.

Für die Anmeldung (mglw. auch Abmeldung) zur Ausbildung am BSZ 1 ist das ausbildende Unternehmen/Kanzlei zuständig.

Die Anmeldung kann formlos unter Angabe folgender Daten des Auszubildenden: Name, Vorname; Geburtsdatum, Anschrift oder unter Verwendung des Formblattes (Anmeldung zum Besuch der Berufsschule) erfolgen. Spätestens zu Beginn der Ausbildung muss am BSZ 1 eine Kopie des Abschlusszeugnisses der zuletzt besuchten Schule vorliegen.

zuständige Sachbearbeiterin: Frau Schmidt Tel. 0341 4847941
    Fax 0341 4847923
zuständige Fachleiterin: Frau Marschlich Tel. 0341 484790

 

 

Ablauf der Ausbildung am BSZ 1

Das BSZ 1 bietet im Rahmen der dualen Ausbildung die Vermittlung der theoretischen Inhalte für den Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte.

Für die Berufsschule ist der Lehrplan als verbindliches Dokument für die Ausbildung anzusehen. Die Ausbildung erfolgt im Teilzeitunterricht, d.h. die Auszubildenden besuchen im 1. und 2. Lehrjahr an 2 Tagen  und im 3. Lehrjahr nur noch an einem Tag die Berufsschule. (Der Schuljahresablauf ist aus der Schulwochenübersicht ersichtlich.)

Die Planung der fachlichen Inhalte entnehmen Sie bitte der Stundentafel.

Stundentafel

 

 

 

 

Prüfung

Während der Ausbildung nehmen die Auszubildenden an zwei Prüfungen der Rechtsanwaltskammer teil.

Die Auszubildenden werden durch ihre Kanzlei bei der Rechtsanwaltskammer zu einer schriftlichen Zwischenprüfung angemeldet.

geprüft werden:

  • Büropraxis/ Büroorganisation  (60 Minuten)
  • Recht  (60 Minuten)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde  (60 Minuten) 

Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung erfolgt ebenfalls durch die Rechtsanwaltskammer. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen/praktischen Teil.

Schriftlich geprüft werden 3 Bereiche:

  • Verfahrensrecht/materielles Recht (90 Minuten)
  • Kosten - und Gebührenrecht (90 Minuten)
  • Rechnungswesen (60 Minuten)

Praktisch geprüft wird 1 Bereich:

  • Fachbezogene Informationsverarbeitung (60 Minuten)

Nach erfolgreichem Bestehen der schriftlichen und praktischen Prüfung bildet ein mündliches Prüfungsgespräch den Abschluss.

 

Die Berufsschule wird ohne Prüfung mit einem Abschluss- oder Abgangszeugnis beendet.

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