1          Durchführung des Unterrichts

 

1.1       SCHULZEIT

Schulzeit ist für die Auszubildenden Arbeitszeit, für die sie vom Arbeitgeber freigestellt werden. Schüler und Auszubildende haben mit allen für den Unterricht notwendigen Arbeitsunterlagen zu erscheinen.

1.2       UNTERRICHTSZEITEN

Die Unterrichtszeiten sind in der Anlage 1 der Hausordnung festgelegt. Alle Lehrer sowie Schüler und Auszubildende sind zur Einhaltung der Dienst- und Unterrichtszeiten verpflichtet. Schüler und Auszubildende informieren sich vor Unterrichtsbeginn und nach der letzten Unterrichtsstunde an den zur Verfügung stehenden Informationstafeln über Vertretungs- bzw. Ausfallstunden.

1.3       UNTERRICHTSBEGINN UND -ENDE

Auszubildende, Schüler und Lehrer erscheinen pünktlich zum Unterricht. Sollte ein Lehrer zu Stundenbeginn noch nicht anwesend sein, hat sich die Klasse ruhig zu verhalten. Nach 10 Minuten informiert der Klassensprecher, Kurssprecher oder ein Vertreter der Klasse das Sekretariat.

Am Ende der letzten Unterrichtsstunde im jeweiligen Raum sind alle Stühle von der Klasse hochzustellen.

1.4       VERSPÄTETES ERSCHEINEN ZUM UNTERRICHT

Nach Unterrichtsbeginn dürfen zu spät kommende Auszubildende und Schüler den Unterrichtsraum in der Regel nicht mehr betreten, die Entscheidung darüber trifft der unterrichtende Fachlehrer.

Der Klassenlehrer bzw. sein Stellvertreter treffen Entscheidungen über die Bewertung einer Entschuldigung (Entschuldigungszettel).

1.5       BEURLAUBUNGEN

Beurlaubungen vom Berufsschulunterricht sind durch den Betrieb bzw. den Schüler oder Auszubildenden rechtzeitig schriftlich zu beantragen und werden entsprechend der gesetzlichen Regelungen (SBO §§ 4, 5) entschieden. Dafür sind entsprechende Formulare zu nutzen.

Durch Beurlaubungen oder durch Krankheit versäumter Unterrichtsstoff ist unverzüglich selbständig nachzuarbeiten.

Erholungsurlaub kann nicht während der Schulzeit in Anspruch genommen werden, sondern nur in den unterrichtsfreien Zeiten des Lehrjahres.

1.6       VERHALTEN BEI VERHINDERUNG

Ist ein Schüler bzw. Auszubildender durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren, zwingenden Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so ist dies der Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich, spätestens am zweiten Tag der Verhinderung schriftlich oder telefonisch anzuzeigen. Im Falle der fernmündlichen Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen. Krankheitsbedingtes Fehlen von Schülern/Auszubildenden ist in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung zu belegen. 

Auszubildende senden bei Erkrankung grundsätzlich der Berufsschule eine vom Arbeitgeber oder dem Ausbildenden bestätigte Ablichtung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu.

Bei auffällig häufigen oder langen Erkrankungen kann der Schulleiter vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines amts- oder vertrauensärztlichen Zeugnisses verlangen. Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen, Unfällen oder körperlichem Unwohlsein ist in jedem Fall ein Lehrer zu informieren. Unfälle sind im Unfallbuch einzutragen.

 

 

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